| Das Einarbeiten von Gimpe und Papierband |
Eine Gimpe besteht immer aus einer Fadenseele, die straff mit einem anderen Material,
meist Baumwolle oder Viskose, umwickelt ist. |
In der Regel wird eine Gimpenschnur in ein Leinenschlagband eingearbeitet,
um damit eine Reliefwirkung und eine höhere Festigkeit zu erzielen. |
Die Gimpe kann auch als Konturfaden geschwunge Formen umschließen.
Ebenso ist es möglich, zwei Schnüre einzuarbeiten. Diese Arten sind ausführlich beschrieben bei Ulrike Löhr, "Klöppeln, Tricks und Kniffe". |
| Ich zeige hier drei Möglichkeiten, eine Gimpenschnur in ein Leinenschlagband einzuarbeiten. |
1. Variante:
Auf der Rückreihe wird das Führpaar unter der Gimpe hinweg geführt (siehe Abb.1).
Die Gimpenschnur liegt sehr plastisch auf der Arbeit. Die Arbeitsseite ist die rechte Seite. |
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2. Variante:
Die Gimpenschnur wird in jeder zweiten Reihe (Hinreihe) einfach zwischen das Führpaar gelegt.
Auf der Rückreihe bleibt die Gimpe unter dem Führpaar unberührt liegen. Die Arbeitsseite ist die linke Seite. |
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3. Variante:
Diese 3. Variante ist auch die geeignetste Methode Papierband einzuarbeiten.
Die Gimpenschnur wird eingearbeitet, indem das Führpaar einmal gedreht wird, die Gimpe dazwischenlegen, erneutes Drehen der Führpaares. Dieser Vorgang wird in jeder Reihe wiederholt.
Hierbei ist vom Aussehen her die Arbeitsseite genauso wie die rechte Seite. |
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| Eingearbeitetes Papierband |
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| Für alle, die jetzt Lust bekommen haben, mit Gimpe oder Papierband zu arbeiten, für die habe ich hier ein kleines Motiv zum Üben. |

Der Klöppelbrief ist im Original ca. 7.5 x 9,5 cm groß. |
| Viel Freude und gutes Gelingen wünscht |
Helga Kühn aus der Klöppelstube |
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